Nomologisches Netzwerk: Was ist New Work?

Nomologisches Netzwerk zu New Work
Nomologisches Netzwerk New Work (Jörg Wittkewitz)

„Frithjof Harold Bergmann war ein österreichisch-US-amerikanischer Sozialphilosoph und Anthropologe sowie Begründer der „New-Work“-Bewegung.“ So steht es im gleichnamigen Eintrag bei der englischen Wikipedia. Seit wenigen Jahren ziehen Berater und Consultingfirmen durchs Land, die sich mit diesem Etikett „adeln“ wollen. Sie verkaufen Manntage für Consulting, Trainings, Workshops und Konzepte in OE/PE, die gern auch zusammen mit Agilität oder VUCA trendy erscheinen.  Nicht wenige der Inhalte gibt es seit 30 Jahren in der Personal- oder Organisationspsychologie und sind dort mehr oder weniger gut repliziert, also mäßig bis gar nicht erprobt oder kaum auf verschiedene Aufgaben und Kontexte übertragbar. Die theoretische Basis wird nicht valider, wenn Pädagogen, ehemalige Lehrer oder Soziologen mit psychologischen Interventionen direkt am Mitarbeitenden oder dem Team ansetzen. Aber das Thema geht eigentlich deutlich tiefer als bekannte Buzzwords…

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Homeoffice: Deutsche wollen lieber im Büro arbeiten

Covid19 hat einem großen Prozentsatz deutscher Angestellter Homeoffice ermöglicht – unfreiwillig, mit Licht und Schatten. Oft in Firmen, wo es vorher undenkbar schien. Aber im internationalen Vergleich war die Quote hierzulande geringer als anderswo. Das liegt nicht nur an den Firmen. Mehr als  80 Prozent der 1.500 telefonisch befragten Ewerbstätigen einer Bitkom-Studie wünschen sich wieder einen festen Büroarbeitsplatz.

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KI und Arbeitswelt: Kooperation mit künftiger Intelligenz?

Diskussionen um KI sind bemüht, Nutzen und menschliche Vorurteile in Einklang zu bringen. Die Analyse medizinischer Bilddateien erreicht hohe Erkennungsraten und ist oft besser als erfahrene Diagnostiker. Aber beim Auswerten von Lebensläufen für Personaler und die Anreicherung mit Inhalten über Bewerber aus Profilen sozialer Medien ist für viele Schluss mit der Akzeptanz automatisierter Zuarbeit durch Software.

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Interdisziplinäre Kompetenzen in Organisationen: Basis für Diversity und Agilität

Ein Dutzend Disziplinen verwendet den Begriff Kompetenz. Oft wird der gesamte Problemkomplex einer sich verändernden Arbeitswelt mit dem Ruf nach neuen Kompetenzen „gelöst“.  Kompetenz fasst viel zusammen: Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und persönliche Eigenschaften. Gibt es überhaupt einen Zusatznutzen zu diesen gut untersuchten Konstrukten der Arbeitswissenschaft und Personalpsychologie?

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